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11.04.2025

Am gefrorenem Wolfsee von Markt Bibart - Foto Erkundung bei eisigen Temperaturen in Mittelfranken

Bei -4°C Grad war es Zeit für mich, den Wolfsee von Markt Bibart in Mittelfranken zu erkunden. Am Waldrand gelegen, nahe der Bogenschießanlage des Schützenvereins Markt Bibart, ging es für mich in die eisig kalte Natur um Neues zu entdecken.


Einige Bänke am Ufer luden zum Verweilen ein. Damit ich nicht festfriere, machte ich jedoch keine Rast und achtete wie immer auf viele Details.


So wie der alte Mülleimer, der seine besten Tage bereits gesehen hatte. Dennoch ein schönes Farbenspiel, beachtet man die besagten Details. Die alte Farbe blättert ab und der Rost setzt sich mit der Zeit immer mehr durch. Der Verfall macht sich bemerkbar.


Bei diesem Wetter ist es kein Wunder das es eine richtig schöne Eisfläche auf dem zugefrorenen See gab. Doch ich wagte es lieber nicht die selbige zu betreten, schließlich war dort keine Menschenseele und man weiß ja nie. Mit Eisflächen stehe ich irgendwie auf Kriegsfuß.




Der Biber ist hier ebenfalls vertreten und hat schon ordentlich Arbeit geleistet. Viele Bäume sind schon fast komplett durchgenagt. Einige Jungbäume komplett geerntet. Gesichtet habe ich ihn jedoch nicht, liegt er doch bestimmt neben seinem Weibchen in der kuscheligen Biberburg.


Zum Schießstand ging es in östlicher Richtung und ein altes Warnschild zeigte mir auf, dass ich richtig bin.


Eine kleine, spärliche Holzhütte ist hier wohl das Hauptquartier der Bogenschützen von Markt Bibart. Doch bei diesen Temperaturen haben es wohl auch die Schützen lieber warm und gemütlich und sind zuhause geblieben. 



Hier sehen wir noch ein paar schöne Details, die man dort so fand.

Eine schöne Gegend bei der Wander- und Naturfreunde auf ihre Kosten kommen. Es soll hier in der Nähe noch einen Aussichtsturm und einen alten Steinbruch geben. Diese werde ich definitiv auch noch besuchen. Doch bis dahin heißt es erstmal für mich: Aufwärmen, bei einer warmen Tasse Tee. Dies war er nun: Mein eisiger Sonntagsausflug und ich hoffe es hat Euch gefallen.


Euer Aventurier


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09.04.2025

Echos in Grün: Was ist das Geheimnis hinter Nummer 19?

Wenn man durch die Straßen des Dörfchens schlendert, wo jedes Gebäude seine eigene Chronik trägt, stößt man unweigerlich auf die Nummer 19. Ein Haus, dessen Fassade von einem verblassten Grün gekrönt wird, das Geschichten aus einer längst vergangenen Epoche zu flüstern scheint. 


Das Fenster der Nummer 19 ist wie der stille Beobachter der stetig fortschreitenden Zeit. Es sieht aus, als wäre es der einzige wachsame Zeuge einer Welt, die in diesen Mauern erstarrt ist. Die abblätternde Farbe rund um das Fenster erzählt von den Stürmen, die es überstanden hat, und von der Sonne, die es unzählige Male hat aufgehen und untergehen sehen.

Die lokale Legende besagt, dass in den Nächten, in denen der Mond voll und klar am Himmel steht, das Fenster der Nummer 19 erleuchtet wird. Ein sanftes Leuchten, das von keinem elektrischen Licht kommen kann, da das Haus seit Jahrzehnten keinen Strom mehr hat und verlassen ist. Manche behaupten, es seien die Seelen der ehemaligen Bewohner, die zurückkehren, um nachzusehen, ob die Welt, die sie einst kannten, noch existiert.

Ende.


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08.04.2025

Die alte Lagerhalle aus längst vergangener Zeit - Teil 2

Im zweiten Akt meiner Reise durch die stumme Chronik der verlassenen Lagerhalle begegnen wir weiteren Fotografien, die von der Zähigkeit und vom stillen Niedergang der einstigen Industrie zeugen.


Wir blicken auf die Ecke eines Gebäudes, wo sich Backstein und Beton in einem stummen Kampf gegen die Natur befinden. Moos kriecht über die Stufen, ein grünes Meer, das jeden Zentimeter erobert, den die Menschheit zurückgelassen hat. Es ist ein stilles Zeugnis des Lebens, das sich immer einen Weg bahnt, egal wie unwirtlich der Ort scheint.


Ein einsames, verwittertes Warnschild hängt dort an der Ecke. Es bot einst Sicherheit in einer Welt voller Gefahren. Heute hängt es schief, die Buchstaben durch die Zeit fast unlesbar gemacht, eine stille Mahnung an Vorsicht, die niemand mehr beachtet.


Die Abendsonne wirft ein melancholisches Licht auf die Fenster der verlassenen Halle. Ein flüchtiger Kuss des Tages, bevor die Nacht hereinbricht. Die Schatten spielen auf dem Stein, tanzen mit den Echos der Vergangenheit.


Nahaufnahmen der Mauerwerke zeigen die Adern der Halle, die Muster und Farben, die wie eine Landkarte der Zeiten wirken, auf der jede Epoche ihre Spur hinterlassen hat. Hier ein Riss, dort ein Fleck – es sind die Narben einer langen Geschichte.


Die ehrwürdige Lagerhalle bietet strahlt trotz seines bröckelnden Daseins noch immer eine majestätische Aura aus. Die Wolken ziehen vorüber, und man könnte fast glauben, die Halle würde sie beobachten, ein stummer Zeuge unter dem wechselhaften Himmel.




Langsamen Schrittes beginnt die Natur sich ihren Raum zurückzuerobern. Pflanzen wachsen aus Spalten im Beton, und das Moos kleidet die Steine in lebendiges Grün. Die Halle mag verlassen sein, aber sie ist nicht vergessen. Sie steht als Monument für das, was war, und als Leinwand für die Natur, die langsam aber sicher das Zepter wieder übernimmt.


In diesem Sinne viele Grüße

Euer Aventurier


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Die alte Lagerhalle aus längst vergangener Zeit

Es gibt Orte, die, obwohl von Menschenhand erschaffen, im Laufe der Zeit eine eigene Seele zu entwickeln scheinen. Die verlassene Lagerhalle am Stadtrand ist ein solcher Ort. Mit jedem Bild, das ich von ihr gemacht habe, schien sie mehr von ihrer Geschichte zu enthüllen – von der Epoche ihres industriellen Glanzes bis zu ihrem jetzigen Dasein als stumme Zeugin der Vergänglichkeit.

Die alte Lagerhalle

Das erste Foto zeigt die Gesamtaufnahme des Gebäudes, dessen Fassade einmal stolz in den Himmel ragte und jetzt von Moos und Rissen durchzogen ist. Ein düsterer Himmel zieht sich über die verwitterte Struktur, als ob er ihre Melancholie widerzuspiegeln versucht.


Ein anderer Blickwinkel offenbart eine zerbrochene Fensterscheibe, die wie ein trübes Auge wirkt, das nach Jahren der Vernachlässigung immer noch auf die Welt hinausblickt. 


Die Rostspuren an den Fenstergittern erzählen von unzähligen Regenschauern, die über sie hinweggezogen sind, und die Farbe, die sich in Schichten ablöst, von der erbarmungslosen Sonne, die sie gebleicht hat.


Die Detailaufnahmen sind wie Nahaufnahmen einer alten Haut, die jedes Leiden und jeden Frohsinn erlebt hat. Die maroden Türen, deren Lack abblättert, und die verrosteten Schlösser, die niemand mehr auf- oder zuschließt, sprechen Bände über die Vergangenheit der Halle.


Die Stufen, auf denen einst Arbeiter eilig ihre Schichten antraten, sind nun von Grün überwachsen, als würde die Natur langsam aber sicher ihren Raum zurückfordern. Die kahlen Bäume im Hintergrund stehen Wache, gleichsam als Hüter der Zeit.


Es ist ein Ort der Stille, aber auch der Geschichten. In meinem Blogbeitrag möchte ich diese Bilder sprechen lassen, um den Lesern nicht nur zu zeigen, was die Augen sehen, sondern auch das, was die Seele fühlt, wenn sie die alte Lagerhalle erblickt. Es ist eine Einladung, in die Tiefe der stillen Erzählungen einzutauchen, die in jedem Winkel, in jedem Riss und in jeder von Wind und Wetter gezeichneten Oberfläche liegen.


Dies war die Geschichte eines weiteren Ortes der langsam zerfällt. Ich hoffe Euch hat es wieder einmal gefallen.


Viele Grüße von Eurem

Aventurier


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